Cameron Menzies

Cameron Menzies Alter Karriere Erfolge und leben

Cameron Menzies ist ein schottischer Dartprofi, der unter dem Spitznamen „Cammy“ bekannt ist. Er besitzt seit 2022 eine PDC Tour Card und hat sich mit Turniersiegen sowie starken Auftritten gegen etablierte Spitzenspieler einen Namen gemacht. Im September 2026 gewann er seinen vierten PDC-Ranglistentitel. Viele Zuschauer kennen ihn außerdem wegen seiner sichtbar emotionalen Spielweise und seines ungewöhnlichen Berufswegs: Lange arbeitete er neben seiner Darts-Karriere als Installateur.

Wer nach Menzies sucht, möchte meist mehr über seine Erfolge, sein Alter, seine Verbindung zu Fallon Sherrock oder seinen Wechsel zum Vollzeitprofi erfahren. Sein Werdegang zeigt, wie anspruchsvoll der Weg vom talentierten Turnierspieler zum dauerhaft erfolgreichen Profi sein kann.

Steckbrief

MerkmalInformation
Vollständiger NameCameron Menzies
Geburtsdatum27. Juni 1989
Alter37 Jahre, Stand Oktober 2026
NationalitätSchottisch
SpitznameCammy
WurfhandRechts
Wichtigster ProfiverbandProfessional Darts Corporation, kurz PDC
PDC Tour CardSeit 2022
Früherer BerufInstallateur
Erster PDC-RanglistentitelPlayers Championship 29 im Oktober 2024
Weitere markante LeistungHalbfinale der WDF-Weltmeisterschaft 2022
PDC-RanglistentitelVier nach seinem Turniersieg im September 2026

Wie begann seine Darts-Karriere?

Cameron Menzies sammelte bereits vor seinem Durchbruch auf der PDC-Tour Erfahrung im internationalen Darts. Er spielte zunächst im Umfeld der British Darts Organisation und der World Darts Federation.

Ein frühes Ausrufezeichen war sein Halbfinaleinzug beim World Masters 2017. Solche Ergebnisse machten deutlich, dass er auch außerhalb lokaler Wettbewerbe konkurrenzfähig war. Trotzdem verlief seine Entwicklung nicht als geradliniger Aufstieg eines jugendlichen Ausnahmetalents. Zwischen ersten Erfolgen und regelmäßigen Siegen auf der großen Profitour lagen mehrere Jahre.

Das WDF-WM-Halbfinale 2022

Bei der WDF-Weltmeisterschaft 2022 in Lakeside erreichte Menzies das Halbfinale. Dort unterlag er dem Franzosen Thibault Tricole knapp mit 4:5 nach Sätzen.

Dieses Ergebnis bleibt ein wichtiger Bestandteil seiner Laufbahn. Eine lange Partie über mehrere Sätze verlangt mehr als einzelne starke Aufnahmen: Spieler müssen ihr Niveau halten, sich nach verlorenen Durchgängen neu konzentrieren und entscheidende Doppel treffen.

Wichtig für die Einordnung ist die Unterscheidung der Verbände: Das Halbfinale erreichte Menzies bei der WDF-Weltmeisterschaft, nicht bei der PDC-WM im Alexandra Palace. Diese beiden Wettbewerbe werden in kurzen Karrierebeschreibungen gelegentlich verwechselt.

Vom Installateur zum Vollzeitprofi

Ein besonders bekannter Teil seiner Geschichte ist die Verbindung von Handwerk und Leistungssport. Cameron Menzies arbeitete lange als Installateur, während er gleichzeitig an professionellen Dartturnieren teilnahm.

Für Spieler in dieser Situation bedeutet ein Turnierkalender zusätzliche Organisation: Arbeitszeiten, Anreise, Training und Erholung müssen zusammenpassen. Ein erfolgreicher Auftritt allein schafft noch keine langfristige berufliche Sicherheit.

Im April 2025 erklärte Menzies nach seinem zweiten PDC-Ranglistensieg, seinen Beruf bald aufgeben und sich vollständig auf Darts konzentrieren zu wollen. Später im selben Frühjahr wurde sein Schritt zum Vollzeitprofi öffentlich bekannt.

Damit veränderte sich auch die Bedeutung seiner Ergebnisse. Darts war nun sein beruflicher Schwerpunkt. Mehr Zeit für Vorbereitung bietet Chancen, erhöht aber zugleich die Bedeutung regelmäßiger sportlicher Leistungen.

Seine Geschichte ist deshalb für viele Fans nachvollziehbar: Der Wechsel erfolgte nach messbaren Fortschritten und mehreren überzeugenden Turnieren.

Die wichtigsten PDC-Erfolge

Oktober 2024 Der erste Ranglistentitel

Am 30. Oktober 2024 gewann Cameron Menzies das Players Championship 29 in Leicester. Im Finale setzte er sich mit 8:4 gegen Stephen Bunting durch und sicherte sich 15.000 britische Pfund Siegprämie.

Der Erfolg war auch wegen seines Weges durch das Teilnehmerfeld bemerkenswert. Unter seinen Gegnern befanden sich mehrere Sieger großer TV-Turniere, darunter Rob Cross und James Wade.

Für Menzies war es der erste PDC-Ranglistentitel und damit ein klarer sportlicher Durchbruch. Er hatte bewiesen, dass er nicht nur einzelne Favoriten schlagen, sondern einen gesamten Turniertag erfolgreich abschließen konnte.

November 2024: Viertelfinale beim Grand Slam

Wenige Wochen später erreichte er das Viertelfinale des Grand Slam of Darts. Im Achtelfinale bezwang er James Wade mit 10:9.

Die knappe Entscheidung machte diesen Sieg besonders wertvoll: In einem letzten Leg gibt es keinen späteren Durchgang mehr, um Fehler auszugleichen. Menzies setzte sich in dieser Drucksituation durch und erreichte erstmals ein PDC-TV-Major-Viertelfinale.

April 2025: Starke Vorstellung gegen Peter Wright

Sein zweiter PDC-Ranglistentitel folgte am 8. April 2025 beim Players Championship 11. Im schottischen Finale schlug er Peter Wright mit 8:3.

Dabei erzielte Menzies einen Drei-Dart-Average von 107,25 Punkten. Wright kam selbst auf 103,45 Punkte, sodass das deutliche Ergebnis keineswegs auf eine schwache Leistung seines Gegners zurückzuführen war.

Der Average bezeichnet den durchschnittlichen Punktgewinn pro drei geworfenen Darts. Zusammen mit dem Endergebnis verdeutlicht er, auf welchem Niveau Cameron Menzies dieses Finale spielte.

2026: Zwei weitere Turniersiege

Am 6. Juli 2026 gewann Menzies das Players Championship 23 in Leicester. Im Endspiel besiegte er Cristo Reyes mit 8:5 und holte seinen dritten PDC-Ranglistentitel.

Der vierte folgte am 22. September beim Players Championship 29 in Den Bosch. Gegen Gian van Veen führte er zunächst mit 5:0 und gewann schließlich 8:4. Dafür erhielt er erneut 15.000 britische Pfund.

Damit gewann Menzies erstmals zwei ProTour-Titel innerhalb eines Kalenderjahres. Nach jeweils einem Erfolg 2024 und 2025 war das ein weiterer Fortschritt in seiner Karriere.

Was zeichnet seine Spielweise aus?

Menzies fällt durch sein zügiges Spiel und seine offenen Reaktionen auf. Freude, Enttäuschung und Anspannung sind bei ihm häufig unmittelbar sichtbar. Gerade diese Emotionalität macht seine Auftritte für viele Zuschauer einprägsam.

Sportlich zeigen seine erfolgreichen Turniere vor allem zwei Stärken: Er kann über längere Phasen hohe Scores erzielen und auch gegen sehr erfahrene Gegner gewinnen. Das Finale gegen Wright 2025 ist dafür ein besonders anschauliches Beispiel.

Seine Auftritte zeigen allerdings auch, warum ein einzelner Average kein vollständiges Spielerporträt liefert. Beim Darts zählen ebenso:

  • Doppeltreffer: Ohne das passende Abschlussfeld bleibt auch starkes Scoring unvollendet.
  • Timing: Ein gutes Leg ist besonders wertvoll, wenn der Gegner ebenfalls eine Chance auf den Gewinn hat.
  • Konstanz: Mehrere starke Partien hintereinander entscheiden über einen Turniersieg.
  • Umgang mit Druck: Publikum, Spielstand und eigene Erwartungen können den Rhythmus beeinflussen.

Bei Menzies stehen überzeugende Leistungen und schwierige Momente teilweise nah beieinander. Seine Ergebnisse sollten deshalb über längere Zeiträume betrachtet werden.

Cameron Menzies

Was geschah bei der Darts-WM 2026?

Bei der PDC-Weltmeisterschaft 2026 verlor Menzies am 15. Dezember 2025 seine Erstrundenpartie gegen Charlie Manby mit 2:3 nach Sätzen. Nach dem Ausscheiden schlug er gegen den Bühnentisch und verletzte sich an der Hand.

Anschließend entschuldigte er sich öffentlich für sein Verhalten. In seiner Erklärung sprach er über persönliche Belastungen, betonte jedoch, dass diese keine Entschuldigung für seine Reaktion seien.

Zur zeitlichen Einordnung: Die als „WM 2026“ bezeichnete Veranstaltung begann bereits im Dezember 2025. Deshalb unterscheiden sich das Kalenderjahr dieser Partie und die Jahreszahl im Turniernamen.

Der Vorfall gehört zu seiner jüngeren Karrieregeschichte. Ebenso gehören die späteren Turniersiege dazu, mit denen er 2026 wieder sportliche Erfolge erzielte.

Cameron Menzies und Fallon Sherrock

Cameron Menzies war mit der englischen Dartspielerin Fallon Sherrock liiert. Ihre Beziehung wurde ab 2021 öffentlich bekannt; beide unterstützten einander auch bei Turnieren.

Im Juli 2025 berichtete talkSPORT über ihre Trennung. Grundlage war eine Aussage von Vincent van der Voort, der erklärte, Sherrock habe ihn darüber informiert. Deshalb ist es überholt, sie ohne zeitliche Einordnung weiterhin als seine aktuelle Partnerin zu bezeichnen.

Über die Gründe sollte nicht spekuliert werden. Für seine sportliche Biografie ist vor allem relevant, dass beide eigenständige Karrieren im professionellen Darts verfolgen.

Preisgeld und Vermögen Was ist bekannt?

Einzelne Turnierprämien sind öffentlich dokumentiert. So erhielt Menzies für seinen ersten PDC-Ranglistensieg 2024 und für den Erfolg in Den Bosch im September 2026 jeweils 15.000 britische Pfund.

Diese Beträge sind keine Angaben zu seinem persönlichen Vermögen. Auch eine aufsummierte Preisgeldstatistik zeigt nicht, wie viel Geld einem Spieler nach Steuern, Reisen, Unterkunft und weiteren Ausgaben verbleibt.

Eine belastbare, öffentlich belegte Gesamtsumme seines Nettovermögens lässt sich aus den hier ausgewerteten Quellen nicht ableiten. Ebenso wenig kann aus Turnierergebnissen ein festes Monatsgehalt berechnet werden. Wer seine finanzielle Entwicklung beurteilen möchte, sollte deshalb belegte Preisgelder von unbelegten Vermögensschätzungen trennen.

Er wurde am 27. Juni 1989 geboren und ist im Oktober 2026 37 Jahre alt.

Er arbeitete als Installateur. Im Frühjahr 2025 machte er seinen Wechsel zum Vollzeit-Darts öffentlich.

Nach seinem Sieg in Den Bosch am 22. September 2026 standen vier PDC-Ranglistentitel zu Buche, allesamt bei Players-Championship-Turnieren.

Fazit

Cameron Menzies hat sich über mehrere Jahre vom berufstätigen Turnierspieler zum erfolgreichen Vollzeitprofi entwickelt. Das WDF-WM-Halbfinale, sein Grand-Slam-Viertelfinale und vier PDC-Ranglistentitel markieren wichtige Etappen. Seine Karriere enthält Rückschläge, aber auch klare sportliche Fortschritte. Wer seinen weiteren Weg verfolgt, sollte vor allem auf aktuelle Turnierergebnisse und seine Konstanz über eine gesamte Saison achten.

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