Evi Mittermaier ist eine ehemalige deutsche Skirennläuferin und die jüngere Schwester der legendären Ski-Olympiasiegerin Rosi Mittermaier. In den 1970er-Jahren machte sie sich selbst einen Namen im alpinen Skisport und gewann zwei Weltcup-Abfahrten. Obwohl sie international häufig im Schatten ihrer berühmten Schwester stand, gehörte sie zu den erfolgreichen deutschen Abfahrerinnen ihrer Generation.
Auch nach dem Ende ihrer sportlichen Laufbahn blieb Evi Mittermaier mit dem Skisport verbunden. Heute interessiert sich die Öffentlichkeit besonders für ihre Familie, ihren Ehemann, ihre Kinder und ihre Erinnerungen an Rosi Mittermaier, die am 4. Januar 2023 verstorben ist.
Wer ist Evi Mittermaier?
Evi Mittermaier, auch unter ihrem Ehenamen Evi Mittermaier-Brundobler bekannt, ist eine ehemalige deutsche Skirennläuferin. Sie wurde am 16. Februar 1953 in München geboren und wuchs gemeinsam mit ihren Schwestern Heidi und Rosi in der bayerischen Region um Reit im Winkl auf.
Schon früh entwickelte sie eine Leidenschaft für den Wintersport. Das Skifahren gehörte in ihrer Familie zum Alltag, denn ihre Eltern betrieben auf der Winklmoosalm eine Skischule und einen Gaststättenbetrieb.
Anders als viele Menschen vielleicht vermuten, war Evi nicht einfach nur die Schwester einer berühmten Sportlerin. Sie entwickelte eine eigene Karriere und konnte auf internationaler Ebene beachtliche Erfolge erzielen.
Besonders in der Abfahrt zeigte sie ihr Können. Mit zwei Weltcupsiegen und mehreren Podiumsplätzen bewies sie, dass sie zu den stärkeren deutschen Skifahrerinnen der 1970er-Jahre gehörte.
Evi Mittermaier Alter und Herkunft
Evi Mittermaier wurde am 16. Februar 1953 in München geboren. Im November 2026 ist sie 73 Jahre alt.
Ihre familiären Wurzeln liegen in Bayern. Sie wuchs auf der Winklmoosalm bei Reit im Winkl auf, einer bekannten Wintersportregion in den Chiemgauer Alpen.
Ihre Familie spielte eine wichtige Rolle bei ihrer sportlichen Entwicklung:
- Vater: Heinrich Mittermaier, der eine Skischule betrieb.
- Mutter: Rosa Mittermaier.
- Schwestern: Heidi Mittermaier und Rosi Mittermaier.
- Herkunft: München und die Region Reit im Winkl in Bayern.
Durch das Umfeld ihrer Eltern kam Evi bereits als Kind mit dem Skifahren in Berührung. Gemeinsam mit ihren Schwestern sammelte sie früh Erfahrungen auf den Skipisten.
Evi Mittermaiers Karriere als Skirennläuferin
Evi Mittermaier entwickelte sich in den 1970er-Jahren zu einer erfolgreichen deutschen Skirennläuferin. Ihre besondere Stärke lag in den schnellen Disziplinen, vor allem in der Abfahrt.
Ihr sportlicher Weg war allerdings nicht immer einfach. Wiederholte schwere Verletzungen erschwerten ihr den Anschluss an die internationale Spitze. Trotzdem arbeitete sie kontinuierlich an ihrer Leistung und schaffte schließlich den Durchbruch.
Der erste Weltcupsieg in Cortina d’Ampezzo
Ein wichtiger Meilenstein ihrer Karriere war der 16. Dezember 1975. An diesem Tag gewann sie die Abfahrt in Cortina d’Ampezzo in Italien.
Dieser Erfolg hatte eine besondere Bedeutung: Sie war die erste deutsche Skirennläuferin, die einen Weltcup-Abfahrtswettbewerb gewinnen konnte.
Damit machte sie sich unabhängig vom sportlichen Ruhm ihrer Schwester einen eigenen Namen.
Zweiter Weltcupsieg in Bad Gastein
Ihren zweiten Weltcupsieg feierte Evi Mittermaier am 18. Januar 1978 bei den Silberkrugrennen in Bad Gastein in Österreich.
Auch in den folgenden Wettbewerben zeigte sie starke Leistungen. In der Saison 1977/78 erreichte sie erneut den vierten Platz in der Abfahrtswertung des Weltcups.
Ihre wichtigsten sportlichen Erfolge waren:
- Zwei Weltcupsiege in der Abfahrt.
- Deutsche Meisterin in der Abfahrt 1976.
- Sechster Platz bei den Weltmeisterschaften 1978.
- Achter Platz im Riesenslalom bei den Olympischen Winterspielen 1976.
- Vierter Platz im Abfahrtsweltcup 1976/77 und 1977/78.
- Insgesamt neun Podiumsplatzierungen im alpinen Skiweltcup.
Diese Ergebnisse zeigen, dass Evi Mittermaier eine eigenständige und erfolgreiche Sportkarriere hatte.
Evi Mittermaier bei den Olympischen Winterspielen
Auch bei den Olympischen Winterspielen vertrat Evi Mittermaier Deutschland.
Bei den Winterspielen 1976 in Innsbruck nahm sie an mehreren Wettbewerben teil. Ihr bestes Ergebnis erreichte sie mit dem achten Platz im Riesenslalom. In der Abfahrt belegte sie Rang 13.
Die Spiele waren auch deshalb besonders bemerkenswert, weil ihre Schwester Rosi Mittermaier dort internationale Sportgeschichte schrieb. Rosi gewann zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille.
Vier Jahre später trat Evi erneut bei Olympischen Winterspielen an. In Lake Placid 1980 belegte sie in der Abfahrt den 17. Platz.
Ihre olympischen Ergebnisse im Überblick:
| Olympische Spiele | Disziplin | Ergebnis |
|---|---|---|
| Innsbruck 1976 | Riesenslalom | 8. Platz |
| Innsbruck 1976 | Abfahrt | 13. Platz |
| Lake Placid 1980 | Abfahrt | 17. Platz |
Evi Mittermaier und ihre Schwester Rosi Mittermaier
Die Verbindung zwischen Evi und Rosi Mittermaier ist ein wichtiger Teil ihrer Familiengeschichte. Beide Schwestern waren erfolgreiche Skirennläuferinnen und wuchsen in einem Umfeld auf, in dem der Wintersport eine große Rolle spielte.
Rosi Mittermaier wurde durch ihre außergewöhnlichen Erfolge bei den Olympischen Winterspielen 1976 als Gold-Rosi bekannt. Sie gewann in Innsbruck Gold in der Abfahrt und im Slalom sowie Silber im Riesenslalom.
Evi musste sich ihren eigenen Platz im internationalen Skisport erarbeiten. Obwohl ihre Schwester deutlich bekannter wurde, konnte auch sie mit zwei Weltcupsiegen eine bemerkenswerte sportliche Bilanz vorweisen.
Neben dem Skifahren verband die beiden Schwestern auch ihre Liebe zur Musik. Sie nahmen gemeinsam zwei Alben mit bayerischer Volksmusik auf.
Damit teilten sie nicht nur sportliche Erfahrungen, sondern auch gemeinsame Interessen außerhalb der Skipisten.
Wie ging Evi Mittermaier mit dem Tod ihrer Schwester um?
Rosi Mittermaier starb am 4. Januar 2023 im Alter von 72 Jahren nach einer Krebserkrankung. Ihr Tod war für die Familie und viele Menschen aus der deutschen Sportwelt ein großer Verlust.
Im Januar 2025 sprach Evi Mittermaier-Brundobler in einem Interview über ihre Erinnerungen und den schwierigen Abschied von ihrer Schwester.
Sie berichtete, dass die Familie lange auf eine Genesung gehofft hatte. Gleichzeitig beschrieb sie, wie sehr sie der familiäre Zusammenhalt und der Umgang ihres Schwagers Christian Neureuther mit dem Verlust beeindruckten.
Evi erinnerte sich auch daran, dass Rosi bis zuletzt gekämpft hatte und ihrer Familie Kraft vermittelte.
Diese persönlichen Aussagen machten deutlich, wie eng die beiden Schwestern miteinander verbunden waren.
Evi Mittermaier Ehemann: Ist sie verheiratet?
Evi Mittermaier ist verheiratet und trägt den Namen Evi Mittermaier-Brundobler.
Über ihren Ehemann sind nur wenige ausführliche Informationen öffentlich dokumentiert. Nach den biografischen Angaben von Munzinger ist ihr Mann Arzt.
Im Gegensatz zu ihrer berühmten Schwester Rosi und ihrem Schwager Christian Neureuther hält Evi ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Sie konzentriert sich nicht auf eine dauerhafte Präsenz in den Medien. Deshalb gibt es auch nur wenige öffentlich zugängliche Details über ihre Ehe und ihren gemeinsamen Alltag.
Hat Evi Mittermaier Kinder?
Ja, Evi Mittermaier hat drei Kinder.
Über ihre Kinder ist bekannt, dass sie in den Jahren 1985, 1986 und 1991 geboren wurden. Ihre Namen und weitere persönliche Einzelheiten stehen nicht im Mittelpunkt ihrer öffentlichen Auftritte.
Diese Zurückhaltung passt zu ihrem Umgang mit der Öffentlichkeit. Während ihre Schwester Rosi und deren Familie häufig in den Medien präsent waren, führte Evi ein deutlich privateres Leben.

Was machte Evi Mittermaier nach ihrer Ski-Karriere?
Im Jahr 1980 beendete Evi Mittermaier ihre aktive Karriere als Skirennläuferin.
Ihr Leben blieb dem Wintersport jedoch weiterhin verbunden. Nach ihrem Rücktritt sammelte sie Erfahrungen als Skitrainerin und arbeitete später als Pressesprecherin des Skiverbandes Chiemgau.
Damit konnte sie ihre Erfahrungen aus dem professionellen Skisport an andere weitergeben und weiterhin in der Sportwelt tätig sein.
Eine weitere bemerkenswerte Station war das Jahr 1990. Damals war sie als technische Delegierte des Internationalen Skiverbandes (FIS) tätig. In dieser Funktion entschied sie durch einen Stichentscheid über die Absage eines Damen-Super-G-Weltcuprennens in Kitzbühel.
Ihre Arbeit nach dem Karriereende zeigt, dass ihre Verbindung zum Skisport weit über ihre aktive Zeit auf der Rennstrecke hinausging.
Evi Mittermaier Vermögen Wie hoch ist ihr geschätztes Vermögen?
Das genaue Vermögen von Evi Mittermaier ist öffentlich nicht bekannt. Es gibt keine verlässlich bestätigten Angaben zu ihrem persönlichen Gesamtvermögen, ihren Einkünften oder möglichen Investitionen.
Während ihrer sportlichen Karriere war sie eine erfolgreiche deutsche Skirennläuferin. Später arbeitete sie unter anderem als Trainerin und Pressesprecherin.
Es wäre deshalb unseriös, ihr eine konkrete Vermögenssumme zuzuschreiben. Verlässliche finanzielle Angaben sind öffentlich nicht verfügbar.
Warum ist Evi Mittermaier heute noch interessant?
Das Interesse an Evi Mittermaier hängt mit mehreren Aspekten ihrer Lebensgeschichte zusammen:
- Eigene Sporterfolge: Sie gewann zwei Weltcup-Abfahrten und wurde deutsche Meisterin.
- Bekannte Familie: Sie ist die jüngere Schwester der Olympiasiegerin Rosi Mittermaier.
- Gemeinsame Erinnerungen: Die beiden Schwestern teilten ihre Leidenschaft für Skisport und bayerische Volksmusik.
- Leben nach dem Sport: Sie blieb als Trainerin und Funktionärin mit dem Wintersport verbunden.
- Familiäre Verbundenheit: Ihre persönlichen Erinnerungen an Rosi Mittermaier fanden auch nach deren Tod öffentliches Interesse.
Gerade die Kombination aus eigener sportlicher Leistung und ihrer besonderen Familiengeschichte macht Evi Mittermaier zu einer interessanten Persönlichkeit des deutschen Wintersports.
Fazit
Evi Mittermaier hat sich ihren eigenen Platz in der Geschichte des deutschen Skisports verdient. Mit zwei Weltcupsiegen, einer deutschen Meisterschaft und mehreren internationalen Erfolgen bewies sie ihr sportliches Können.
Ihre Geschichte ist zugleich die einer Familie, die eng mit dem Wintersport verbunden war. Besonders ihre Beziehung zu Rosi Mittermaier zeigt, wie stark gemeinsame Leidenschaft und familiärer Zusammenhalt das Leben prägen können. Auch wenn Evi heute deutlich weniger im Rampenlicht steht, bleibt sie eine bemerkenswerte Persönlichkeit des deutschen Skisports.

