Laura Wohlers

Laura Wohlers Karriere Mordlust und ihr Weg in den Journalismus

Laura Wohlers ist eine deutsche Journalistin, Moderatorin und Podcasterin. Bekannt wurde sie vor allem durch „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“, den sie seit 2018 gemeinsam mit Paulina Krasa gestaltet. Zuvor arbeitete sie im Fernsehjournalismus, unter anderem beim Sat.1-Frühstücksfernsehen sowie als Reporterin für RTL und n-tv in London. Ihre berufliche Laufbahn verbindet damit klassische Fernsehreportagen, Gesprächsmoderation und ausführliche Audioformate.

Wer nach ihrem Namen sucht, möchte häufig mehr über die Person hinter der vertrauten Podcaststimme erfahren: Wie kam sie zum Journalismus? Was ist ihre Aufgabe bei „Mordlust“? Und welche Informationen über ihr Privatleben und ihre gesundheitlich bedingten Einschränkungen sind tatsächlich bestätigt?

Überblick

MerkmalÖffentlich dokumentierte Information
BerufJournalistin, Moderatorin und Podcasterin
Bekannt durch„Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“
PodcastpartnerinPaulina Krasa
Geburtsjahr1990 laut RTL+ und Podcast.de
AufgewachsenIn Mönchengladbach
StudiumMedienwissenschaften und Europäische Literaturwissenschaften
Journalistische AusbildungVolontariat beim Sat.1-Frühstücksfernsehen
Weitere berufliche StationFreie TV-Journalistin für RTL und n-tv in London
Weitere ProjekteUnter anderem „Schuld & Sühne“ und „Reise in den Tod“

Herkunft und Ausbildung Der frühe Wunsch, Reporterin zu werden

Laura Wohlers wuchs in Mönchengladbach auf. Ihr Vater ist der frühere Fußballspieler und Trainer Horst Wohlers. Ihr eigener beruflicher Weg führte allerdings in die Medien.

Nach einem Porträt von Podcast.de interessierte sie sich bereits als Kind für die Arbeit vor der Kamera. Mit der Videokamera ihres Vaters spielte sie Nachrichtensendungen, Wetterberichte und Boulevardformate nach. Der Wunsch, Reporterin zu werden, entwickelte sich demnach lange vor ihrer späteren Podcastkarriere.

Sie studierte Medienwissenschaften in Regensburg und Hamburg sowie Europäische Literaturwissenschaften in London. Erste praktische Erfahrungen sammelte sie unter anderem durch Praktika beim Radio.

Diese Kombination aus Studium und redaktioneller Praxis erklärt ihren Hintergrund besser als die alleinige Bezeichnung „Podcaststar“. Wohlers kam aus dem Journalismus zum Podcast. Recherche, das Ordnen von Informationen und verständliches Erzählen gehörten bereits vorher zu ihrem Beruf.

Vom Frühstücksfernsehen zur Reporterin in London

Ihre journalistische Ausbildung absolvierte Laura Wohlers beim Sat.1-Frühstücksfernsehen. Auch Paulina Krasa machte dort ihr Volontariat. Seven.One Audio bestätigt diese gemeinsame Ausbildungsstation der beiden späteren Podcastpartnerinnen.

Wohlers’ Management führt für 2016 bis 2018 eine Tätigkeit als Reporterin beim Frühstücksfernsehen auf. Für 2018 bis 2019 nennt es anschließend RTL und n-tv in London.

Fernsehen und Podcast stellen unterschiedliche Anforderungen. Ein Fernsehbeitrag muss Informationen häufig innerhalb weniger Minuten vermitteln und mit Bildern verständlich machen. Ein längeres Audioformat bietet mehr Raum für Hintergründe, Rückfragen und die schrittweise Rekonstruktion eines Geschehens.

Gerade bei Kriminalfällen ist dieser zusätzliche Raum wertvoll: Ein Tatablauf allein erklärt noch nicht, wie Ermittlungen verliefen, weshalb Aussagen angezweifelt wurden oder welche Fragen ein Verfahren offenließ.

Wie Laura Wohlers mit Mordlust bekannt wurde

„Mordlust“ startete am 17. Juli 2018. Laura Wohlers und Paulina Krasa beschäftigten sich bereits selbst mit True Crime und entwickelten daraus ein gemeinsames Podcastprojekt. Laut dem Porträt von Podcast.de entstanden zahlreiche frühe Aufnahmen per Fernschaltung zwischen London und Berlin.

Der vollständige Titel beschreibt den Anspruch des Formats: „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“. Im Mittelpunkt stehen wahre Kriminalfälle, die nacherzählt und anschließend eingeordnet werden.

Die offizielle Beschreibung nennt dabei ausdrücklich juristische, psychologische und gesellschaftliche Aspekte. Dazu gehören beispielsweise Fragen nach den Schwierigkeiten von Indizienprozessen, den Gründen für falsche Geständnisse oder Möglichkeiten, eine Tat zu verhindern. Fachleute ergänzen die Gespräche mit ihrer jeweiligen Expertise.

Was macht das Format interessant?

Die Stärke dieses Ansatzes liegt in der Verbindung zweier Ebenen:

  • Der konkrete Fall: Was ist passiert, und wie lässt sich das Geschehen rekonstruieren?
  • Die weiterführende Frage: Was zeigt der Fall über menschliches Verhalten, gesellschaftliche Probleme oder die Arbeit der Justiz?

Für das Publikum entsteht dadurch ein Zugang, der über die Auflösung eines Verbrechens hinausgehen kann. Eine Episode lässt sich als einzelne Geschichte hören, zugleich aber auch als Ausgangspunkt für eine größere Diskussion.

Das bedeutet allerdings nicht, dass ein Podcast ein vollständiges Gerichtsverfahren abbilden könnte. Jede erzählte Fassung trifft eine Auswahl. Umso wichtiger sind nachvollziehbare Quellen und eine klare Unterscheidung zwischen gesicherten Tatsachen und Interpretation.

Welche Rolle übernimmt Laura Wohlers hinter dem Mikrofon?

Wohlers ist bei „Mordlust“ nicht ausschließlich als Sprecherin beteiligt. Die veröffentlichten Credits führen sie gemeinsam mit Paulina Krasa auch in Produktion und Redaktion auf.

Ein aktuelles Beispiel ist die im Oktober 2026 veröffentlichte Folge „#255 Lebendig begraben“. Dort werden beide als Hosts genannt und außerdem unter den Verantwortlichen für Produktion und Redaktion aufgeführt. Die Folgenbeschreibung nennt zusätzlich Fachleute, Schnitt und rechtliche Abnahme.

Diese Angaben machen einen Teil der Arbeit sichtbar, der beim Hören leicht im Hintergrund bleibt. Ein erzählender Podcast besteht aus deutlich mehr als dem Aufnahmegespräch: Informationen müssen ausgewählt, Zusammenhänge verständlich dargestellt und Aussagen vor der Veröffentlichung geprüft werden.

Die Credits zeigen zugleich, dass „Mordlust“ eine Teamproduktion ist. Die bekannten Stimmen stehen im Vordergrund, tragen das Format aber gemeinsam mit weiteren Beteiligten.

Laura Wohlers und Paulina Krasa Ein gemeinsames journalistisches Projekt

Laura Wohlers und Paulina Krasa sind die beiden prägenden Stimmen von „Mordlust“. Ihre gemeinsame Erfahrung im Fernsehjournalismus bildet einen beruflichen Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit.

Für ein dialogisches Format ist entscheidend, wie sich die Gesprächspartnerinnen ergänzen. Rückfragen können Unklarheiten aufdecken, unterschiedliche Reaktionen können neue Perspektiven eröffnen. Das Publikum hört dadurch nicht nur eine abgeschlossene Erzählung, sondern auch deren Einordnung.

Dabei sollten Zuhörende persönliche Reaktionen und fachliche Aussagen auseinanderhalten. Eine spontane Einschätzung erfüllt eine andere Funktion als die Erklärung einer hinzugezogenen Expertin oder eines Experten. Gerade diese Unterscheidung hilft, True Crime aufmerksam und kritisch zu hören.

Laura Wohlers

Weitere Projekte neben „Mordlust“

Die offizielle Managementseite dokumentiert mehrere Tätigkeiten außerhalb des bekannten Podcasts:

  • „Schuld & Sühne“: Moderation des True-Crime-Formats von funk, aufgeführt für 2021.
  • „Reise in den Tod“: Podcastprojekt, aufgeführt für 2022 bis 2023.
  • „Justitia’s Wille – Leben in der Waagschale“: Podcast für LVR und LWL, aufgeführt für 2024.
  • Veranstaltungen und Gespräche: Unter anderem ein Interview beim Spotify All Ears Summit 2024.

Hinzu kommen dokumentierte Fernsehauftritte, etwa bei „Wer weiß denn sowas?“ und „Studio Schmitt“.

Ihr berufliches Profil umfasst somit sowohl erzählende Rechercheformate als auch Interviews, Bühnenveranstaltungen und Unterhaltungssendungen.

Gesundheit und Tourabsage Was öffentlich bestätigt ist

Ein weiterer Anlass für Suchanfragen zu Laura Wohlers ist die abgesagte „Mordlust“-Tour.

Der Veranstalter FKP Scorpio veröffentlichte am 4. Juni 2025 eine offizielle Mitteilung zur Absage der „Staub und Asche“-Tour. Darin erklärten Wohlers und Krasa, dass wegen Lauras gesundheitlicher Situation nicht absehbar sei, wann und in welchem Umfang eine Tour wieder möglich sein werde. Eine konkrete Diagnose nennt die Mitteilung nicht.

Wichtig ist die zeitliche Einordnung: Diese Erklärung dokumentiert die Entscheidung vom Juni 2025. Sie ist kein aktueller medizinischer Zustandsbericht.

Dass Laura Wohlers in Podcastveröffentlichungen vom Oktober 2026 weiterhin als Host und redaktionell Beteiligte geführt wird, belegt ihre fortbestehende berufliche Verbindung zu „Mordlust“. Daraus lässt sich jedoch keine Aussage über ihren Gesundheitszustand oder ihre Belastbarkeit bei einer Tour ableiten.

Alter, Ehe und Privatleben

Wie alt ist Laura Wohlers?

RTL+ und Podcast.de nennen 1990 als Geburtsjahr. Damit wird Laura Wohlers im Jahr 2026 36 Jahre alt. Ohne einen zuverlässig bestätigten Geburtstag lässt sich für einen bestimmten Stichtag nur ein Alter von 35 oder 36 Jahren angeben.

Ist Laura Wohlers verheiratet?

Podcast.de bezeichnet sie in seinem veröffentlichten Porträt als verheiratet. Diese Angabe sollte als Information aus dem damaligen Porträt verstanden werden, nicht als laufend aktualisierte Auskunft über ihr Privatleben.

Für das Verständnis ihrer journalistischen Arbeit sind weitere private Einzelheiten ohnehin nicht notwendig. Ihr öffentlich dokumentiertes Profil lässt sich anhand ihrer Ausbildung, Projekte und Veröffentlichungen beschreiben.

Laura Wohlers ist eine deutsche Journalistin und Moderatorin. Bekannt ist sie insbesondere als eine der beiden Stimmen des Podcasts „Mordlust“, den sie gemeinsam mit Paulina Krasa gestaltet.

Die erste Folge erschien am 17. Juli 2018. Der Podcast beschäftigt sich mit wahren Kriminalfällen und deren Hintergründen.

Ja. In der im Oktober 2026 veröffentlichten Folge „#255 Lebendig begraben“ wird sie als Host sowie als Beteiligte an Produktion und Redaktion genannt.

Fazit

Laura Wohlers’ Karriere führt vom Medien- und Literaturstudium über Fernsehreportagen bis zu einem langjährigen Podcastprojekt. Mit „Mordlust“ steht sie für ein Format, das Kriminalfälle erzählt und deren Hintergründe diskutiert.

Wer sie kennenlernen möchte, findet in ihren veröffentlichten Arbeiten den aussagekräftigsten Zugang: in der Auswahl der Themen, den Gesprächen mit Fachleuten und der Einordnung komplexer Fälle. Bei privaten oder gesundheitlichen Fragen bleibt dagegen entscheidend, zwischen öffentlich bestätigten Angaben und unbelegten Vermutungen zu unterscheiden.

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